OK Um diese Website für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, werden Cookies verwendet. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Eine Widerspruchsmöglichkeit und weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Bestattungsarten

Erdbestattung
Die Beisetzung eines verstorbenen Menschen im Erdboden ist auf der ganzen Welt weit verbreitet und auch in Deutschland und Dänemark gilt sie als die traditionelle Bestattungsart. Wenn ein Mensch gestorben ist, muss dieser innerhalb von 36 Stunden durch einen Bestatter in eine Leichenhalle und nach 72 Stunden in gekühlte Räume überführt werden. Die Beisetzung erfolgt frühestens 48 Stunden und spätestens neun Tage nach Todeseintritt. In einem Trauergespräch mit den Angehörigen besprechen wir das weitere Vorgehen bezüglich Abschiednahme, Trauerfeier und Beisetzung. Wir beraten Sie zur Wahl des Sargs, der passenden Grabstätte und des Friedhofs, auf dem die Beisetzung stattfinden soll. Hand in Hand mit regionalen Dienstleistern bieten wir Ihnen vom Blumenschmuck und der Ansprache auf der Trauerfeier bis zum Grabstein und der Grabpflege alle Leistungen rund um die Bestattung an. Die Trauerfeier findet in der Regel am geschlossenen Sarg in der Friedhofskapelle, in einer Kirche oder in einer unserer Feierhallen in Flensburg oder Handewitt statt. Egal, ob religiös oder weltlich – traditionell endet die Zeremonie mit dem Niederlassen des Sargs und der damit verbundenen Abschiednahme am Grab. Häufig laden die engsten Angehörigen die Trauergäste im Anschluss zu einer Kaffeetafel ein.

Feuerbestattung
Bei einer Feuerbestattung besteht eine größere Wahlfreiheit, was den Beisetzungsort betrifft. Voraussetzung ist die Einäscherung, die nach einer zweiten Leichenschau innerhalb von 2 bis 9 Tagen erfolgt. Die Asche des Verstorbenen wird in eine Aschekapsel oder Seeurne gefüllt. Für eine Beisetzung auf dem Friedhof, in einem Kolumbarium oder einem Bestattungswald wählen die Angehörigen eine Schmuckurne, in die die Aschekapsel gefüllt wird. Die Beisetzung erfolgt innerhalb eines Monats nach der Einäscherung im Krematorium. Die Feuerbestattung setzt die zu Lebzeiten erfolgte schriftliche Willenserklärung zur Einäscherung oder das Einverständnis der bestattungspflichtigen Angehörigen voraus.

Seebestattungen Ostsee
Für die Seebestattung gelten dieselben Regelungen (bezüglich Willenserklärung und Bestattungsfristen) wie für die Feuerbestattung. Auch hier wird eine Einäscherung vorausgesetzt. Eine Seeurne ist schwerer als eine Friedhofsurne und zudem auch wasserlöslich, so dass die Asche des Verstorbenen nach wenigen Stunden am Meeresgrund freigegeben wird. Während einer Schiffsfahrt, der die Angehörigen beiwohnen können, wird die Urne ins Meer hinabgelassen. Auf dem Schiff kann eine Trauerfeier abgehalten werden. Im Anschluss erhalten die Angehörigen einen Seekartenausschnitt mit den Koordinaten des Beisetzungsortes. Wenn vom Verstorbenen gewünscht, erfolgt die Beisetzung anonym. Eine Trauerfeier kann in diesem Fall dennoch entweder am Sarg oder vor der Beisetzung an der Urne abgehalten werden.

Wir arbeiten mit folgenden Partnern zusammen:

Waldbestattung
Zurück zur Natur: Das geht im Rahmen einer Waldbestattung, die beispielsweise im RuheForst® Glücksburg möglich ist. An Bäumen, Sträuchern und Baumstümpfen finden jeweils bis zu 12 Grabstätten einen Platz. Außerdem ist es möglich, bereits zu Lebzeiten eine Grabstelle oder einen gesamten Baum für Familie und Freunde mit einem Nutzungsrecht von bis zu 99 Jahren zu erwerben. Eine Waldbestattung setzt die Einäscherung des Verstorbenen voraus. Die Urne wird im Wurzelbereich des Biotops beigesetzt. Am Baum kann, wenn gewünscht, auf einem kleinen Schild ganz dezent eine Namensnennung erfolgen. Ansonsten verbleibt der Wald ohne Grabschmuck etc. in seinem ursprünglichen Zustand.

Wir arbeiten mit folgenden Partnern zusammen:

Anonyme Bestattung
Es gibt verschiedene Gründe, warum sich ein Mensch für eine anonyme Bestattung entscheidet (z. B. kein Kontakt zur Verwandtschaft, Einsparung von Kosten, die Grabpflege entfällt etc.). Eine stille Beisetzung erfolgt in Abwesenheit der Angehörigen in einer Grabgemeinschaftsanlage auf einem Friedhof (Erd- oder Feuerbestattung) oder im Meer (Urnenbeisetzung). Auf dem Friedhof gibt es in der Regel eine Sammelstelle, an der die Angehörigen ihren Blumenschmuck niederlegen können, denn ein anonymes Grab erhält weder eine Namenskennzeichnung, noch darf es dekoriert werden. Die Ruhestätte befindet sich unter einer Rasenfläche. Mittlerweile gibt es auch die Möglichkeit der halbanonymen Bestattung, bei der die Angehörigen während der Beisetzung anwesend sein dürfen.